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DEN WEIN AM URSPRUNG ERLEBEN -
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Die Kellergassen in Niederösterreich sind weltweit einzigartige Plätze. Zwei besondere Gelegenheiten, diese Orte der Weinseligkeit kennen zu lernen, sind Kellergassenfeste und Kellergassenführungen. Von Kellertür zu Kellertür schlendern, hier einen edlen Tropfen kosten, dort ein regionales Schmankerl probieren, mit den Winzern plaudern, in die kühlen Tiefen eines Weinkellers hinabsteigen: Ein Kellergassenfest in Niederösterreich zählt zu den stimmigsten Erlebnissen, die man als Weinfreund haben kann. Im Frühjahr beginnen diese „Feste im Untergrund“ und dauern tief bis in den „Weinherbst“. „Die Kellergassenfeste bieten nicht nur Weingenuss an authentischen Plätzen, sondern tragen auch Sorge dafür, dass diese einmaligen Stätten der Weinkultur lebendig bleiben,“ freut sich Tourismuslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann. Landestourismusmanager Klaus Merkl macht auf die Einzigartigkeit dieser Einrichtungen aufmerksam: „Die Kellergassen sind ein fast ausschließlich in Niederösterreich zu findendes Kulturgut. Mit ihnen haben wir eine Fülle von genuss- und durch die Führungen auch erlebnisreichen Destinationen, um die uns andere Weinreviere beneiden.

Besonders häufig sind Kellergassen im Weinviertel anzutreffen, am besten lassen sich diese Stätten der Weinkultur bei einer Kellergassenführung kennen lernen. Über 100 Gassen haben ihre persönlichen Führer, die den Besucher in die geheimnisvollen Kellerröhren tief unter der Erde lotsen und Amüsantes und Wissenswertes über Presshäuser, Weinkultur und Weinbau im Weinviertel zu berichten haben. Weinproben und „Was zum Beißen“ werden bei dieser Gelegenheit natürlich auch serviert.

Aber nicht nur der Wein alleine lockt

In Niederösterreich, dem Land um Wien, lässt sich Radfahren perfekt mit Kulturgenuss verbinden. Nirgendwo sonst in Österreich ist das Angebot an Kulturveranstaltungen so weit gefächert, die Zahl der Schauplätze so groß wie in Niederösterreich. Die Basis all dessen: eine lange und reiche Kulturgeschichte. Zwölf Stifte und hunderte Kult(ur)stätten dokumentieren eindrucksvoll die bedeutende Rolle Niederösterreichs in der kulturellen Entwicklung Europas. Kunstwerke braucht man im Land um Wien nicht lange zu suchen, sie finden sich allerorts. Um sie zu entdecken, muss man nur die Augen offen halten oder ein wenig durchs Land radeln.

Im weiten Radroutennetz Niederösterreichs sind eine ganze Reihe wahrer Gustostücke für Genussradler zu finden. Das Gros der Radfahrer rollt auf den sieben Hauptwegen durchs weite Land: Besonders beliebt und bekannt ist der internationale Donauradweg, aber auch die länderübergreifende Radroute Euro-Velo 9 und der anspruchsvolle Kamp-Thaya-March-Weg. Durch schöne Landschaften radelt man auch auf dem Traisental- und dem Piestingtalweg, dem Triesting-Gölsen-Weg sowie dem Thermenradweg.

Die Niebelungen und die Wachau

Wachau-Nibelungengau Wertvolle Kulturschätze, ein malerisches Flusstal und eine international renommierte Weinbauregion erwarten den Gast im Weltkulturerbe Wachau und dem Nibelungengau. Als eine der ältesten Kulturlandschaften Österreichs wurde die Wachau bereits 1955 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, erlangte 1994 das Europäische Naturschutzdiplom und wurde im Jahr 2000 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Als einzige Region an der gesamten Donau. Damit wurde eine Kulturlandschaft gewürdigt, in der seit Tausenden von Jahren Menschen siedeln, die mit der Natur in Harmonie leben. Nibelungengau heißt das weite Tal im Westen der Wachau zwischen Ybbs und Melk. Zu seinem Namen kam der Nibelungengau, weil hier – so erzählt das Nibelungenlied – Rüdiger von Bechelaren (Pöchlarn) seinen Sitz als Lehensmann des Hunnenkönigs Attila gehabt haben soll. Die bekanntesten Ausflugsziele: Der auf einer Anhöhe gelegene Wallfahrtsort Maria Taferl, die Kokoschka-Stadt Pöchlarn und das romantische Schloss Artstetten. Eine Sage über die Nibelungen finden Sie hier.

Stifte, Burgen und Schlösser in Niederösterreich

Niederösterreich ist reich an einzigartigen Kulturschätzen. Zu den bemerkenswertesten zählen die zahlreichen Schlösser und Burgen des Landes, die seit Babenberger-Zeiten im alten Kern- und Grenzland errichtet wurden. In der Gudenushöhle im Kremstal wurden die frühesten Spuren menschlicher Tätigkeit auf dem Gebiet des heutigen Österreich entdeckt, in Willendorf in der Wachau die älteste Skulptur der Menschheitsgeschichte gefunden. Auch beherbergt Niederösterreich die weltweit größte archäologische Freiluftlandschaft (in Carnuntum), die umfangreichste wissenschaftliche Privatbibliothek (im Stift Klosterneuburg) und die größte mittelalterliche Klosteranlage (das Zisterzienserstift Lilienfeld).

Quelle: Niederöstererich Information


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