Der ökologische Weinkeller:

Die Gesetzgebung lässt so manches zu, was dem Weingenießer Kopfschmerzen bereiten könnte.
So führt ein Zuviel an Schwefeldioxid zur Beeinträchtigung des Vitamin-B1-Haushalts. Ob viel Schwefelzusatz allein für die berüchtigten Kopfschmerzen verantwortlich ist, bleibt noch umstritten, es liegt wohl auch an fehlerhafter Kellerarbeit und erhöhten Alkoholwerten.

Fest steht aber: Schwefel und seine Verbindungen bereiten in höheren Dosierungen nicht nur Allergikern Probleme. Öko-Winzer beschränken sich auf die Hälfte der gesetzlich zugelassen Werte, meist sogar noch weniger. Bei etlichen Weintrinkern hat der Zusatz von Sorbin- oder Ascorbinsäure zu Allergien geführt.
Stark gechlorte Korken, leider keine Seltenheit, können Mittel in den Wein abgeben, die dort absolut nichts zu suchen haben. Im Wein befinden sich auch Mineralstoffe und Vitamine, die bei höheren Temperaturen sich abbauen oder zerstört werden. Kurzzeithocherhitzung oder Heißabfüllung sind im ökologischen Ausbau verboten. Somit bleiben dem Wein weitgehend wichtige Ernährungsbestandteile erhalten.

Fazit: Der gemäßigte Genuss von Wein kann durchaus gesund sein, der von Ökoweinen ist auf jeden Fall gesünder. Und fast unbemerkt sorgen sie durch die Unterstützung von Ökoweinen für den Erhalt unserer Umwelt.