Der ökologische Weinberg:

Ihnen und der Umwelt gegenüber verantwortungsbewusste Winzer setzen auf pflanzliche und mineralische Präparate und fördern Nützlinge gegen Schadinsekten, um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten.

Neben den Richtlinien liegt das vor allem an den Menschen, die sich der Entstehung der Weine widmen. Viele der Arbeitsschritte werden von Hand gemacht. Das schont Boden, Rebstock und Traube. Mögliche Qualitätsminderungen werden rechtzeitig erkannt und ein Großeinsatz gegen Schädlinge schon im Vorfeld verhindert.

Da Monokulturen dauerhaft den Boden zerstören, werden die Weinberge begrünt. Verschiedene Kleesorten, Gräser, Wicken, Sonnenblumen, Phacelia, Lupinen, und Malven wachsen zwischen den Rebstöcken. Auch für das Auge ein Genuss, wenn man vorher die eintönigen Reihen konventioneller Betriebe im Vorbeifahren betrachtet hat.

Ein möglichst geschlossener Produktionskreislauf wird angestrebt. So werden Traubenreste und Hefe als organische Düngemittel eingesetzt, um die Nährstoffe wieder zu ersetzen, die von den Trauben entzogen wurden. Das ist optimales Recycling ohne den Boden durch Überdüngung zu schädigen.

Fazit: Mit ökologischem Weinbau lassen sich keine Höchsterträge erwirtschaften. Biologisch mit Kompost und Grünsaaten gedüngte Reben sowie individuelle Ertragsbeschränkungen sind unsere Basis für hohe und dauerhafte Qualitäten. Ein ökologisch bewirtschafteter Weinberg liefert weniger, dafür jedoch umso besseren und bekömmlicheren Wein!

Das schmecken und spüren Sie - auch am nächsten Tag.