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Unser Ort:
Eine Reise ist die Südsteiermark zu jeder Zeit wert. So lässt sich´s leben: Weine und Säfte aus der Südsteiermark, regionale Spezialitäten, Sturm und ab Mitte September die ersten Kastanien bringen die gesamte Lebensfreude der Region zum Ausdruck.
Zahlreiche Feste geben Anlass, in die Geselligkeit der Südsteiermark einzutauchen. Genießen Sie südsteirische Schmankerln in den Restaurants und Gasthäusern der Region Leibnitz – Wagna – Seggauberg und flanieren Sie in der Einkaufsmeile am schönsten Platz der Steiermark. Als Drehscheibe der Gastlichkeit für Ausflug, Reisepause und Urlaub bringen Leibnitz, Wagna und Seggauberg die Vorzüge der Südsteiermark auf den Punkt. Die Weinstadt ist ein paradiesisches Ziel für jene, die das Besondere suchen.
Das ganze Jahr über gibt es ein großes Angebot an kulturellen, sportlichen und natürlich auch kulinarischen Veranstaltungen.
Historisches:
Die südsteirische Bezirkshauptstadt und Weinstadt Leibnitz, in der Mitte des
Leibnitzer Feldes, zwischen den Flüssen Mur und Sulm, liegt auf sehr altem
Siedlungsboden. Schon von 4500 bis 2200 v. Chr. war in der Jungsteinzeit der nahe
Frauenberg besiedelt. Eine große urnenfelderzeitliche Siedlung trug dieser Berg auch
von 1200 bis um 750 v. Chr. .
Vor den Römern, in der Zeit der Kelten, von ca. 450 bis um Christi Geburt, war hier
ein stadtähnlicher Zentralort mit dem Namen Solva entstanden, der dann um 15 v.
Chr. in die Ebene verlegt wurde und der im Jahre 79 n. Chr. mit dem Namen Flavia
Solva das römische Stadtrecht erhielt. Diese römische Provinzstadt war
Verwaltungsmittelpunkt eines großen Territoriums in Ost-Noricum. Die Stadt war
nach römischem Vorbild schachbrettartig angelegt und hatte etwa 3000 Einwohner,
welche Handel und Gewerbe betrieben und die Verwaltung besorgten. Der heilige
Bezirk mit den Tempeln lag auf dem Frauenberg, zu dem hin, quer über das Feld, eine
lange Gräberstraße führte……
Durch die karolingische Rechtsgründung um das Jahr 800 kam das Gebiet von
Leibnitz politisch zu Bayern und kirchlich zum Erzbistum Salzburg. Auf dem ebenen
Leibnitzer Feld, damals Hengistfeldon genannt, entstand der karolingische Ort Sulb,
mit einer St. Martinskirche und einem Friedhof Sulb und lag im heutigen Stadtteil
Altenmarkt am Ufer der Sulm. Dieser Ort an der Sulm trat die Rechtsnachfolge der
römischen Stadt (Civitas) Flavia Solva an, die als Ruinenfeld (altslawisch – zuip), im
Gelände sichtbar war…..
1913 wurde der damals größte Markt des Kronlandes Steiermark von Kaiser Franz Joseph I. zur Stadt erhoben. Fünf Jahre später bestand die Gefahr, zur Grenzstadt im Süden der jungen Republik Österreich zu werden. Dieses Los traf andere Orte. Seither entwickelte sich Leibnitz kontinuierlich zum kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt, der Südsteiermark, mit Anschluss an die Phrynautobahn A9 und einer sehr günstigen Entfernung zum zentralen steirischen Flughafen Graz- Thalerhof. Heute leben im Leibnitzer Stadtbereich und in den engangrenzenden Gemeinden 19.000 Menschen. Die Bezirkshauptstadt ist eine wichtige Handelsstadt und eine Schulstadt mit Gymnasien und anderen höheren Schulen, mit regem Kulturleben, rundumliegende Museen und antiken Sehenswürdigkeiten.
Die an die nahe Pyhrnautobahn (A9) angebundene Hauptstadt der „kleinen Toskana“
hat sich aber auch als echtes Zentrum des Tourismus entwickelt.
Die malerische Umgebung und der seit der Keltenzeit betriebene Weinbau sind weit über die
Grenzen Österreichs ein Begriff geworden. Das flächenmäßige größte Weinbaugebiet der Südsteiermark liegt im Bezirk Leibnitz und ist für die hervorragenden Weine bekannt. Symbol für die Gegend ist der weithin sichtbare Klapotetz (vom slawischen klappotati = klappern) ein auf einer langen Stange aufmontiertes Windrad.
Quelle: Tourismusverband Leibnitz
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